Ende Mai konnte nach langer Vorbereitung das Theaterstück „Märchenmafia“ in der Wilhelm-Busch-Schule aufgeführt werden.

Alle Schüler (22) hatten mit ihren Lehrerinnen Veronique Scharnow und Maria Schwarz den Theaterrundgang nach achtmonatigen Proben zur Aufführung gebracht. Drei Mal konnten Schulklassen und zwei Mal Eltern und andere Interessierte das Stück von Hänsel und Gretel sehen, die die „Schnauze voll“ haben. Sie hauen von zuhause ab. Hungrig und müde kommen sie in Wunstorf auf dem Bahnhof an, haben aber kein Geld mehr. Ein Mann namens Wolf Rüdiger nimmt sie mit zu einer Pommesbude. Dort erleben Hänsel und Gretel eine Zusammenkunft von Märchenfiguren, die kein Blatt vor den Mund nehmen. Die dreizehnte Fee, die böse Hexe, Frau Holle, der Froschkönig, der gestiefelte Kater, Hans im Glück und Rumpelstilzchen wollen einen neuen Vorsitzenden wählen. All dies spielen die Schüler gekonnt und mit viel Einsatz. Und natürlich kommen Hänsel und Gretel darauf, dass es zuhause doch ganz gut sein kann. Ein markerschütternder Schrei von Gretel beendet den Spuk. Hänsel und Gretel wachen auf und kehren nach Hause zurück.

Das Publikum war begeistert, spendete viel Applaus und zeigte so den Schülern, dass sich die Arbeit gelohnt hatte.

 

Text u Foto: Wilhelm-Busch-Schule