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30 Jahre Mauerfall – Festgottesdienst am Sonntag an St. Jacobi

November 10 @ 15:00

Nicht nur in der deutschen Zeitgeschichte, auch in der Kirchengeschichte des 20. Jahrhunderts ist der 9. November ein ganz besonderes Datum. ‚Der Fall der Berliner Mauer hat bis heute eine enorme Symbolkraft und markiert nicht weniger als ein epochales Geschehen‘, so Superintendentin Dr. Ingrid Goldhahn-Müller. Er steht für das Ende der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und das Ende der Teilung der Welt durch den Kalten Krieg. Bei den friedlichen Demonstrationen mit der Macht der vielen Kerzen im Herbst 1989 kam gerade den Kirchen eine hohe Bedeutung zu.

Der Kirchenkreis Stolzenau-Loccum lädt am Sonntag, dem 10.November um 15.00 Uhr zu einem zentralen Festgottesdienst in die St. Jacobi-Kirche zu Stolzenau ein, um des Mauerfalls und der Ereignisse rund um die Wiedervereinigung zu gedenken.  Lob und Dank, aber auch aktuelle Herausforderungen und ein Nachdenken über die immer noch bestehenden Mauern in den Köpfen und Herzen von Menschen in Ost und West  werden die Gedenkstunde bestimmen.

Im Zentrum wird ein Interview mit Pastor i.R. Gerald Hummel aus Dresden  mit Pastor Dr. Joachim Diestelkamp aus Loccum stehen.

Superintendentin Dr. Ingrid Goldhahn-Müller wirft einen Blick auf Predigten aus Ost- und Westdeutschland zur Wendezeit.

Für die besondere musikalische Gestaltung der Stunde sorgen die St. Jacobi-Kantorei Stolzenau und die Stiftskantorei Loccum, die Stücke aus dem ‚Messias‘ von Händel präsentieren.

Im Anschluss freuen sich alle Vorbereitenden auf gute Gespräche bei Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus.

Text. Ev.-luth. Kirchenkreis Stolzenau-Loccum

Foto: A. W. Radeloff

Fotobeschreibung:

10.11.1989 Warteschlangen vor dem Volkspolizeikreisamt. Im Hintergrund ist die Johanniskirche zu sehen. Links fährt gerade ein Trabant vorbei, rechts steht ein Wartburg. Das waren die beiden in der DDR produzierten Personenkraftwagen. Die Mauer ist noch keine 24 Stunden offen. Die Leute stehen an, um sich ein Ausreisevisum in ihren Personalausweis stempeln zu lassen, der dem Inhaber des Ausweises erlaubte, so oft und wann er wollte, in die Bundesrepublik zu reisen. Diesen Stempel musste man an der Grenze vorweisen, so wollte es die DDR-Regierung. Da sich vermutlich jeder DDR-Bürger diesen Stempel besorgte, verlor er seinen Zweck, nämlich Ein- und Ausreise zu kontrollieren.

 

 

Details

Datum:
November 10
Zeit:
15:00
Veranstaltungkategorie:

Veranstaltungsort

St. Jacobi Kirche zu Stolzenau
Stolzenau, 31592 Deutschland + Google Karte